Grundsätzlich gilt: Sie entscheiden, welche Zeugnisse Sie Ihren Bewerbungsunterlagen beilegen; feste Regeln gibt es dafür nicht. Sie müssen sich mit der Auswahl der Zeugnisse wohlfühlen. Wichtig
ist aber auch, dass die Mischung stimmt!
Meist kommt man mit maximal 6 Zeugnissen ganz gut aus. Das Uni-, Fachhochschul- oder Ausbildungszeugnis (bzw. Meisterbrief o.Ä.) sollte in der Regel dabei sein; das Abiturzeugnis können Sie
getrost weglassen, wenn es über 20 Jahre alt ist. Bei den Arbeitszeugnissen sollten Sie logischerweise nur die guten beilegen, also solche, die Ihre bisherigen Tätigkeiten, Aufgaben, Erfolge und
persönlichen Eigenschaften positiv und lobend darstellen. Achten Sie aber auch darauf, nicht nur Zeugnisse von Beschäftigungen beizulegen, die schon länger vorüber sind.
Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen gehören in den Lebenslauf; dennoch spricht natürlich nichts dagegen, das Zertifikat einer ganz besonders wichtigen Fortbildung der Bewerbung
beizulegen.